Meine Lieblingschüechli…

…sind ganz klar die Schoggichüechli. Das Rezept habe ich von meiner Mam, denn sie machte die Chüechli schon als ich und meine Brüder noch ganz klein waren. Und da ich sie so toll finde möchte ich sie mit euch allen teilen:

Schoggichüechli

200g schwarzi Schoggi (10 sek /Stufe 8)
150g Butter zämä ide Pfanne schmelzä (2min/37° Stufe 3)

200g Zucker
4 Eier zämä schuumig rüehre (beides i Topf gä und 30 sek/Stufe 5)

denn Butterschoggi und Eierzuckermasse mischen

100g Mehl drunder zie (I Topf gä und langsam uf Stufe 5 stelle bis alles Mehl
gmischt isch)

Im kalte Ofe bi 180°C ungfähr 15 min bache… und gniesse

In Klammern seht ihr die Arbeitsschritte für den Thermomix! Das geht dann ruckzuck. Und hier das Rezept noch als PDF Schoggichüechli für euch
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Mmmmhhh, ich freu mich jetzt auf die Chüechli….

herzlichst eure giuanna

Früchteblechkuchen

Das ist ein super Rezept, wenn man viele Leute erwartet und noch viele frische Früchte hat oder in der kalten Jahreszeit im Tiefkühler

1. 250 gr Butter bei 50° ca. 4min auf Stufe 1 schmelzen

2. 3dl Milch, 4 Eier, 1 Becher Saure Sahne 20sek auf Stufe 6 miteinander verquirlen

3. 250gr Mehl, 250gr Griess, 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz und 400gr Zucker zugeben und 30sek auf Stufe 5 gut mischen. Evtl mit dem Schaber kurz die Ränder abwischen und nochmals 10sek auf Stufe 5 mischen.

4. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und ein bisschen verstreichen
5. ca. 750gr Früchte (eher saure wie Aprikosen, Rhabarber, Zwetschgen, Beeren) darauf verteilen

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6. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Rille bei 200° ca. 25min backen

Ist sehr lecker, denn der Kuchen hat einen tollen Kontrast mit dem süssen Teig und den eher säuerlichen Früchten. Wenn man aber süsse Früchte verwenden will, würde ich nur noch 300gr Zucker in den Teig tun…

IMG_2638Viel Spass beim Backen und eine guten Appetit!!!

herzlichst        eure   giuanna

 

Zopf

Am Sonntag oder auch bei einem Brunch darf ein Zopf nicht fehlen. Viele haben grossen Respekt vor der Herstellung eines Zopfs, doch da kann ich nur sagen: Nichts leichter als das!

Daher habe ich hier für euch mein eigenes Zopfrezept aufgeschrieben. Es ist wirklich einfach schnell und super lecker!

Ihr braucht dafür:

250ml Milch, 60g Butter, 1TL Salz, 1TL Zucker, 1/2 Würfel Hefe, 500g Mehl (Weiss oder Zopfmehl)

Mit dem Thermomix gehts am einfachsten: Milch, Butter in Stücken, Zucker und Hefe 4min bei 37° auf Stufe2 mischen, anschliessend Mehl und Salz (bis es über den Teelöffel läuft) zugeben und 3.5min auf Stufe Kneten kneten lassen und schon ist der Zopfteig fertig. Ums Doppelte aufgehen lassen und dann flechten.

Hier eine einfache Anleitung zum Flechten:

Mit einem Eigelb bestreichen und ab in den Ofen bei 190°C Ober und Unterhitze für ca. 30-45min.

Und wenn alles richtig gemacht wurde, sollte der Zopf nach dem Backen so aussehen.

Hausbrot

Da ich für den Brunch das Brot, den Zopf und das Toastbrot selbstgemacht habe, bekam ich auch viele Anfragen betreffend Rezept für die Brote. Hier nun endlich das schnelle,  einfache und leckere Rezept für das Hausbrot.

Ihr braucht:

3dl Wasser, 2 TL Malzextrakt (ist Zucker aus gekeimter Gerste, gibts in der Drogerie oder auch im Reformhaus), 1/4 Würfel Hefe, 500g Ruchmehl und 1.5 TL Salz.

Mit dem Thermomix wird zuerst das Wasser mit dem Malzextrakt und der Hefe (zerbröckelt) 3min bei 37°C auf Stufe 2 vermischt. Anschliessend das Ruchmehl und das Salz dazugeben und 3min auf Stufe kneten alles zu einem Teig werden lassen.

Ohne Thermomix zuerst das Mehl mit dem Salz in einer SChüssel mischen, den Rest beigeben und mit der Kelle oder dem Knethacken des Handrührgeräts mischen.

Den Teig ums Doppelte aufgehen lassen.

Backofen auf 230°C Umluft einschalten. Den Teig zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Wasser bestreichen. Zum Verzieren kann man den Teig noch mit Mehl bestäuben und mit einem scharfen Messer längs und quer ca. 1cm tief mehrmals einschneiden.

Dann ab in den Ofen. Zuerst 10min bei 230°C im vorgeheizten Ofen und dann nochmals 30-40min bei 180°C. Und schon ist euer Hausbrot fertig

Das Rezept stammt übrigens aus folgendem Buch von Betty Bossi

1. August Brunch

1. August ist ja schweizer Nationalfeiertag und da haben wir jetzt schon ein/zwei mal einen Brunch bei uns zu Hause gemacht. So wie dieses Jahr, nur hatten wir diesmal über 30 Personen bei uns im Garten… Zum Glück haben alle etwas leckeres mitgebracht, so konnte ich mich um den Zopf und das Brot kümmern. Unser Buffet war fantastisch, wie ihr sehen könnt.

Es war auch ein toller Tag mit netten Gästen. Wir haben gemütlich gebruncht, sind zusammengesessen, waren noch Baden im See und am Abend haben wir nochmals den Resten des Buffets gegessen. Uns hat es super gefallen und ich hoffe unseren Gästen auch.

Das darf hier auch nicht fehlen… Unsere super Aussicht auf den Vierwaldstättersee mit der Nidwaldner Fahne…

Brownies

Gestern war ich bei Kerstin nähen(Ihr Blog: http://www.kerstinchristl.de) Sie fragte mich nach einem leckeren Browniesrezept 🙂 Ich gab ihr da natürlich folgendes super leckeres Rezept und möchte es euch nicht vorenthalten!

Das Rezept ist für ein ganz normales Backofenblech, also ca 40x40cm, so mache ich sie immer für Weihnachten. Das reicht dann meistens für die ganze Adventszeit und wenn ich mich sehr diszipliniere bis Neujahr 😉

200g Butter in einer Pfanne schmelzen, 800g dunkle Schokolade zerbröckeln, beigeben und unter Rühren schmelzen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

8 Eier, 400g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und 1/2 TL Salz in einer Schüssel geben, rühren bis die Masse hell ist. Dann die Schokilademasse beigeben und alles gut mischen.

400g Baumnüsse grob gehackt mit 300g Mehl mischen und zur Masse geben und gut unterrühren. Alles in ein gut gefettetes oder mit Backtrennpapier ausgelegtes Blech füllen und glatt streichen.

Das Blech in den vorgeheizten Backofen schieben und 20 min backen. Diei Brownies müssen innen noch feucht sein. Nur leicht abkühlen, noch warm in Würfel schneiden und erst auskühlen und dann herausnehmen.

Kann noch mit Kakaopulver oder Kuchenglasur verziert werden, ich mag sie aber am liebsten ohne nix.

Das Foto dazu wird nächstens mal folgen… ich wünsch euch einen guten Appetit!

Rhabarberkuchen von Grossmami Ruis

Dies ist der ultimative Rhabarberkuchen aller Zeiten! Etwas besseres gibt’s kaum… Das Rezept stammt von meiner Grossmutter und ist eher eins von den aufwendigeren und Zeitintensiven, dafür lohnt es sich aber allemal.

Das Ganze wird in drei Arbeitsschritten gemacht. Den Backofen auf 200° C vorheizen

Zuerst stellt man den Rührteig für eine Springform her:

75g weiche Butter, 125g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Eigelb (Eiweiss aufbewahren), Schale einer 1/2 Zitrone, 1 TL Zitronensaft, 3 EL Milch beifügen, 200g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver.

Bis auf das Mehl und das Backpulver alles zusammen in eine Schüssel geben und schaumig rühren, dann Mehl und Backpulver zugeben und zu einem festen Teig kneten.

2/3 des Teigs für den Boden auswallen und mit 1/3 des Teigs eine Rolle machen und damit den Rand 2-3 cm hoch ziehen. Teig einstechen.

400g Rhabarber (frisch oder tiefgekühlt) klein geschnitten draufgeben und 20 min backen bei 200°C Umluft.

Für den Guss braucht man:

1 Eigelb (Eiweiss aufbewahren), 3 EL Zucker, 1 dl Kaffeerahm

alles miteinander mischen und über die gebackenen Rhabarber giessen und wieder 20 min backen.

Für die Meringuemasse braucht man:

2 Eiweiss, 1 Prise Salz, 2-3 EL Zucker

Alles zusammen sehr steif schlagen und über den gebackenen Kuchen giessen und nochmals 10 min backen.

Feeeeertiiiiiiiiig… Jetzt noch gut auskühlen lassen  und dann geniiiiiiiiieeesseeeeeen…

Falls ihr Fragen habt zur Herstellung, nur her damit!